Figurentheater für Kinder von 3 – 6 Jahren
Spiel: Solveig Frank & Rudolf Schmid
Regie: Lisa-Violetta Gaß
Figuren/Objekte: Rudolf Schmid & Anka Sander
Musik: Marie-Elsa Drelon
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin

Das Stück erzählt die Geschichte eines kleinen Mannes, der  die für ihn zu große Welt erlebt. Bezaubernd schöne Bilder mit verblüffenden Verwandlungen lassen die Zuschauer offenen Mundes träumen.

Geschichte

Ein kleiner Mann und sein Schirm sind die Hauptakteure des Stücks. Eines Tages weht der Wind den Schirm des Mannes davon. Der Mann beginnt ihn zu verfolgen und gerät dadurch in immer neue Abenteuer. Er wird vom Staubsauger verschluckt und wieder ausgespuckt. Der Schirm landet im Wasser. Der Mann verfolgt ihn nun in einem Boot. Schließlich landet der Schirm auf einer Insel, die sich aber zu seiner Überraschung als Hut eines Riesen entpuppt. Im Kleid eines Flaschengeistes erlebt der Mann eine fantastische Zaubershow. Zum Schluß erwischt er seinen Schirm doch noch und fliegt mit ihm in einem Luftschiff davon.

Die Zuschauer gehen mit auf die Reise des kleinen Mannes durch eine bizarre Abenteuerwelt. Wie in einem Traum entwickeln sich Bilder mit einem stark suggestiven Reiz, die das Stück zu einem visuellen Erlebnis machen. Mit einfühlsamen und liebevollen Geschichten werden viele Anreize zum Weiterträumen geboten. Wir zeigen, dass auch Kinder für feinfühlige Poesie zugänglich sind. Von einer gekonnt gezauberten Traumwelt lassen sie sich schnell einfangen.

Spiel

Inspiriert zu diesem Stück hat uns die Vieldeutigkeit der Dinge. Wir haben mit Objekten experimentiert, die wandelbar und mehrdeutig sind. Ein Schirm ist ein Schirm, er kann sich aber auch in den Rock einer Frau verwandeln, wenn man einen Kopf darauf steckt. Oder er kann aufgespannt zum Jahrmarktszelt werden oder wenn er aus einer großen Flasche kommt und sich öffnet, zum Flaschengeist. Aus diesen Experimenten sind in assoziativen Spiel die Szenen des Stückes entstanden. Sogar die Bühne selbst ist erst Landschaft, dann Meer und wird schließlich zu einem riesigen Akkordeon. Verbunden haben wir diese Bilder durch die Geschichte des kleinen Mannes und seinem Schirm.