TUSCH vermittelt dreijährige Partnerschaften zwischen einer Berliner Schule und einem Theater und unterstützt sie organisatorisch, finanziell und inhaltlich.

2019-2021 – Kooperation mit der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule (MELO)

Das erste Jahr der Tusch Kooperation stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und Ausprobierens. Verschiedene Klassen haben das Theater besucht, Aufführungen sich gesehen und Gespräche mit den Schauspieler*innen und Regisseur*innen.

Mit einigen Student*innen der MELO wurde zu dem Stück „Hänschen Klein“ intensiv gearbeitet. Daraus entstand eine chorische Interpretation zum Originaltext. Die Student*innen hatten viel Freude am improvisierten szenischen Spiel. Dabei entstand, neben mehreren heiteren und freien Szenen, eine umfangreiche fotografische schwarz-weiß Serie.

Für das zweite Jahr war eine Inszenierung für das Festival geplant, die sich am Stück „Hänschen Klein“ orientiert und das Thema „spielzeugfreie Zeit“ beleuchtet und interpretiert.

Durch Corona ist nun alles anders. Aktuell wird mit dem WPU Kurs Darstellendes Spiel zu dem Thema „Wahrheit“ gearbeitet. Geplant ist ein fragmentarisches digitales Format, aus verschiedenen Schnipseln zu produzieren. Anfang nächsten Jahres sind zwei Formate geplant – Figurenbau und Stop-Motion-Technik.

Rückblick 2019 – 3. Kooperationsjahr mit der Arnold-Zweig-Grundschule

ICH vs WIR – eine Entdeckungsreise.

Nach einem erlebnisreichen und weltraumtauglichen letzen Tusch Jahr, reisen wir in diesem Jahr nicht zu fernen Sternen sondern begeben uns auf eine Reise rund um das eigene »Ich« und das große Ganze, das »Wir«.

Ganz irdische Themen wie Gemeinschaft, Miteinander, Abgrenzung, Ausgrenzung, Macht, Isolation, Freundschaft und Zugehörigkeit können uns dabei begegnen und sollen theatral, bildnerisch und musikalisch untersucht werden.

Wir werden uns Fragen stellen wie: Wie nehmen wir uns wahr? – Was macht mich aus?“, Wie möchten wir uns sehen? – Wer sind unsere Helden und Idole?“und „Wie werden wir von außen gesehen?“ – „Was sehen Eltern, Schule und Freunde?“.

Foto: Gianmarco Bresadola, MELO