Ein Weihnachtsstück von Rudolf Schmid für Kinder von 4-9 Jahren
Spiel: Edelgard Hansen & Rudolf Schmid
Musik: Marie-Elsa Drelon & Rudolf Schmid, Regie: Ulrike Winkelmann
Figuren: Rudolf Schmid & Anka Sander / Kostüm: Ariane Bothe
gefördert durch den regierenden Bürgermeister von Berlin

 
Stückidee

Schon lange suchten wir nach einer Idee für ein Weihnachtsstück. Das meiste was an Büchern dazu auf dem Markt ist reproduziert unseres Erachtens süßliche Klischees von Frieden, Stille und Feierlichkeit, oder Szenen familiärer Konflikte, die an Weihnachten zu einem guten Ende kommen. Eine andere Version von Weihnachtsgeschichten karikiert Nikoläuse, Christkind und Engel, und macht sie zu Comicfiguren. Wir hatten kein Verlangen, all dem noch eine weitere Version hinzuzufügen.

So fragten wir uns, was für uns als Kinder eigentlich den Reiz von Weihnachten ausmachte und fanden, dass es mit dem Zauberhaften zu tun hatte, mit geheimen Vorbereitungen, mit dem Moment der Überraschung. Und das ist nun auch ein wesentliches Moment, das Theater für uns ausmacht.

Die Idee zu dem Stück kam schließlich über eine Karte mit einem Adventskalender, in dessen Fenstern merkwürdige Figuren und Objekte abgebildet waren. Sie weckten in uns die Lust, Geschichten zu den Figuren zu erfinden. Die Frage drängte sich auf, was könnten die Figuren in den Fenstern miteinander zu tun haben. Es war wie der Anfang eines Krimis, in dem man rätselhafte Objekte und Personen hat , aber noch nicht weiß, was sie miteinander zu tun haben.

Kurz darauf entdeckten wir ein Buch mit dem Titel „24 Weihnachtsgeschichten“, also für jeden Adventstag eine Geschichte. Das passte genau zur Spielidee mit dem Adventskalender. Die Stückidee war geboren.




Geschichte

Frau Simon bestellt so mancherlei bei ihrem Versandhaus. Das riesige Paket, das heute mit der Post kam, kann sie sich allerdings nicht erklären. Als sie es auspackt, fällt es ihr wieder ein: Der Adventskalender! Aber so groß? Sie hat wohl aus Versehen XXL angekreuzt. Und nicht mal Zahlen gibt es für die Fenster. In welcher Reihenfolge soll man ihn öffnen? Und was gibt es darin zu sehen?

Die einzelnen Fenster geben Rätsel auf, bieten Überraschungen und verbergen zauberhafte Geheimnisse. Wie bei einer Schnitzeljagd gibt jede Tür einen Hinweis auf die nächste. Der rote Faden entspinnt sich langsam und endet in einer großen Schlußszene. 24 kleine Geschichten erzählen etwas über den besonderen Zauber von Weihnachten.

TECHNISCHE BEDINGUNGEN


Für das Stück werden benötigt:

- eine Bühnenfläche von mind. 6x 4 m
- eine Mindestraumhöhe von 2,90 m
- ein abdunkelbarer Raum
- 2 Stromanschlüsse à 220 V / 16 A
- Aufbauzeit:3 Std., Abbau: 1 Std.
- Beleuchtung und Tontechnik bringen wir mit

 

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Fliegendes Theater